« 1. Strategie

1.2 Marktstrategie

x

F&EPERFORMANCE
messen & steigern.

Die Vision



Stell Dir vor, Deine F&E würde alle Projekte in Time & Budget schaffen. Die Target-Cost-Ziele in Herstellkosten werden trotz herausfordernder Ziele sogar unterschritten. Serienanläufe verlaufen geschmeidig - die Qualitätskosten sind vernachlässigbar. Darüber hinaus erzeugen Deine Teams Innovationen, die den Vertrieb begeistern und ihre Kunden reißen sich um Liefertermine. Schön wäre es - aber unrealistisch?

Eine Frage der Organisation! Um dahin zu kommen, muss man zuerst wissen wo man heute steht und dann ein Trainingsprogramm aufsetzen, um die Fitness der Organisation systematisch Schritt für Schritt zu steigern.

Das Trainingsprogramm

Du möchtest ein Marathon schaffen - doch Deine Fitness ist noch nicht auf dem dafür nötigen Niveau. Was wirst Du tun? Trainieren! Du wirst vermutlich täglich einem vorab erstellten Trainingsplan folgen, der Dir hilft, Deinem Ziel näher zu kommen. Um eine gewisse Konstanz und Disziplin zu sichern, wirst Du dafür vermutlich bestimmte Tage oder sogar feste Tageszeiten festlegen. Nur so wird Dein Trainingserfolg realistisch.

Du weißt, nur ab und zu eine Runde zu laufen oder ständig die eigenen Vorgaben zu ändern, das bringt Dich nicht weiter. Dein Tagesablauf wird von nun an vorgegebenen «Leitplanken» folgen, die Dich zielgerichtet auf den Marathon vorbereiten. Solche Leitplanken, die als Trainingshilfe dienen, sind wichtig, damit Du Deine Steigerungspotenziale realisieren kannst und fokussiert zum Erfolg kommst.

Phase II: Die Stellhebel-Analyse

Im R&D-Management finden sich diese Leitplanken in Gestalt von fünf Stellhebeln wieder. Sie bauen chronologisch aufeinander auf und greifen inhaltlich ineinander: 1. Strategie, 2. Prozess, 3. Projektmanagement, 4. Struktur und 5. Menschen. Gemeinsam bilden sie den Rahmen, um die Effizienz, die Innovationsstärke und die Entwicklungsgeschwindigkeit Ihres Unternehmens zu steigern.

Bildlich gesprochen, blickst Du auf Dein Haus und versuchst, Energieverluste in Form von Wärmeverlusten sichtbar zu machen.

Die STRATEGIE steht als Ausgangspunkt jeder Unternehmung an erster Stelle. Sie ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Vision, Mission, Unternehmensziele, Geschäftsfeld- und Fachbereichsziele müssen logisch aufeinander abgestimmt sein. Basierend auf der Strategie lassen sich Kernkompetenzen und Kernprozesse ableiten.

Im Stellhebel PROZESS entscheidet sich, in welchem Verhältnis von Nutzen und Aufwand, also mit welcher Effizienz das Ergebnis erzeugt wird. Im F&E-Benchmarking ist es der interdisziplinäre Produktentstehungsprozess. Um diesem Prozess Leben einzuhauchen, sind Projektleiter, Projektteams und eine Projektlenkung aus dem Management nötig, kurz: das PROJEKTMANAGEMENT.

Das wiederum kann nur so gut arbeiten, wie es die Organisations-STRUKTUR des Unternehmens zulässt. Stellen Sie sich das bildlich wie einen Fluss vor, der sich durch «Schnittstellen» entweder mäanderförmig und mit hoher Reibung dahinschlängelt, oder über längere Ab- schnitte geradlinig und mit geringerem Widerstand schneller fließt.

Im fünften Stellhebel geht es um die MENSCHEN. Inhaltlich geht es bei diesem Stellhebel um die erfolgreiche Suche, Selektion und die Führung der Mitarbeiter bis zur Unternehmenskultur. Die genannten Stellhebel werden in sogenannte Teilstellhebel unterteilt. Gemeinsam stellen sie die Gliederungsstruktur für 125 Best Practices dar, die zur Messung ähnlich einem Sensorsystem auf die Organisation gelegt werden. Eine Best Practice bezeichnet die beste in der Praxis realisierte Lösung.

Phase IV: Spirit für die Umsetzung

Entscheidend für den Umsetzungserfolg ist die Bereitschaft der Beteiligten zur Veränderung. Somit baut der Erfolg eines Veränderungsprozesses bereits auf der Analyse auf. Um Veränderungen erfolgreich herbeizuführen, sind häufig ein langer Atem und Einsatzwille entscheidend. Dafür müssen die Akzeptanz und das Commitment aller Beteiligten und vor allem der Key-Player erzielt werden. Denn ein solches Vorhaben lässt sich meist nicht wiederholen – Du hast nur einen Schuss frei, und der muss sitzen!

Key-Player-Commitment ist key.

Wie gewinnt man die Key-Player für dieses Vorhaben? Wie entfachst Du das Feuer für die Herbeiführung eines Wandels? Der Schlüssel liegt im Auflösen bestehen- der Denkweisen durch Erkenntnisgewinn. Indem Sie den Beteiligten die Chance bieten, innezuhalten und zu reflektieren, können dynamische Momente entstehen. Nur ein von innen getriebener Veränderungsprozess schafft Akzeptanz und setzt Energie frei. Schließlich beeinflusst die Identifikation mit den neuen Konzepten und Zielen entscheidend Deinen Umsetzungserfolg. Diese Phase ist eine hochinteressante und entscheidende Mischung aus Managementführung und Freiraum auf der Mitarbeiterebene.

Die Change-Workshops.

In der Regel werden vier oder fünf Workshopteams gebildet, die die Vertiefung und unternehmens- spezifische Übertragung erarbeiten. Anschließend werden die Ergebnisse von Teamsprechern vor dem Management präsentiert.
Dabei entsteht ein extrem wichtiger Effekt: Die Teams verteidigen ihr eigenes Umsetzungsprogramm!

Die Mitarbeiter übernehmen selbst die Verantwortung und werden so zum Treiber des Veränderungsprozesses. Die Bühne gehört den Mitarbeitern, die dabei unterstützt und gecoacht werden. Das Commitment und die so entstehende Energie sind entscheidend für das Gelingen der nächsten Phase, in der Durchhaltevermögen gefragt ist. Und - wann startest Du Dein Marathon?

Fazit

Wer erfolgreich bleiben will, muss produktiver, innovativer, schneller werden. Fünf Stellhebel fungieren als Leitplanken im R&D-Management, innerhalb derer kontinuierlich «trainiert» wird, um not- wendige Lerneffekte und Verbesserungen zu realisieren. Diese Stellhebel sind die Strategie, der Prozess, das Projektmanagement, die Struktur und die Mitarbeiter.

Innerhalb dieses Rahmens gilt es zu- nächst die eigene Position zu bestimmen. Dazu lassen sich Unternehmen einheitlich anhand von Best Practices und deren Erfüllungsgrad bewerten. Die unternehmensspezifische Messung ergibt einen Wert zwischen 1 und 100 PI-(Performance-Index-)Punkten. Unterstützt durch gezielte Analysemethoden werden Stärken und Schwächen sichtbar. So entsteht bei den Mitarbeitern ein Bewusstsein für den notwendigen Veränderungsprozess, der Akzeptanz und Commitment voraussetzt. Erst die genaue Kenntnis der eigenen Position ermöglicht es, den PI-Wert und somit den EBIT durch Veränderungen und Maßnahmen in den Stellhebeln mit den größten Potenzialen zielorientiert zu steigern.

Die Mitarbeiter werden in die Erarbeitung der Maßnahmen eingebunden. Denn entscheidend für den Erfolg der anschließenden Umsetzung ist die Identifikation der Mitarbeiter mit den erarbeiteten Konzepten. Erst die daraus resultierende Begeisterung und der behutsame Übergang in die Verantwortung von internen Teamleitern liefern die Energie für die erfolgreiche Umsetzung.

x

F&EPERFORMANCESTEIGERUNG

Teil I

F&E Performance erklärt von Axel Schröder - Teil 1

Teil II + III

F&E Performance erklärt von Axel Schröder - Teil 2+3

» Zugang

Um das Passwort für den Zugang zu erhalten, folgen Sie dem Link!

x

DIE ATMENDEORGANISATION

Poster als PDF öffnen »
x

EBIT steigern


« schliessen
Zurück
F&EPERFORMANCE

Telefon
+49 89 614 232 0
E-Mail
beratung@asup.de
Training buchen
F&EPERFORMANCE
Veranstaltungen
CTOCIRCLE
Veranstaltungen
AGILELATENIGHTSHOW
F&E PERFORMANCE
messen & steigern


Zu AGILE wechseln « schliessen